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Contested Knowledges in and through Asylum Litigation (ASYKNOW)

German

Haben Sie Interesse an dem Forschungsprojekt Umkämpftes Wissen in und durch Asylgerichtsverfahren (ASYKNOW) teilzunehmen? ASYKNOW untersucht die Rolle von unterschiedlichen Arten von Expert:innenwissen in Asylgerichtsverfahren in Europa. Die Studie beinhaltet Forschungen über Asylgerichtsverfahren in Norwegen, Dänemark, Schweden und Deutschland.

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Das forschungsziel 

Asylfälle können für Entscheidungsträger schwierig zu entscheiden sein, und die Entscheidung hat erhebliche Konsequenzen für die betroffene Person. Parteien in Asylgerichtsverfahren suchen sich zum Beispiel häufig Rat von Expert:innen in medizinischen, kulturellen, religiösen und Genderfragen oder in Fragen, die Kinder betreffen, und nutzen diese Wissen als Entscheidungsgrundlage. Gleichzeitig ist Expert:innenwissen umkämpft. Ziel dieser Studie ist es, mehr Wissen darüber zu generieren, wie unterschiedlichen Arten von Expert:innenwissen in Asylgerichtsverfahren mobilisiert und angefochten werden. Dabei ist unser Wunsch, dass die Studie dazu beitragen kann, die Asylprozesse in Europa zu verbessern. 

Was wir machen 

Das Forschungsprojekt beinhaltet Beobachtungen von Asylgerichtsverhandlungen und Interviews mit in das Gerichtssystem involvierten Personen (so wie Asylbewerber:innen, Richer:innen, Anwält:innen, Dolmetscher:innen Zeug:innen, Expert:innen und weitere. Es beinhaltet außerdem das Lesen von Gerichtsdokumenten und Teilnehmende Beobachtungen an relevanten Schauplätzen.  

Alle Daten werden sicher übertragen und gespeichert auf einer gesicherten Datenbank. Wir werden sicherstellen, dass unser publiziertes Material keine Information enthält, durch die man Sie wiedererkennen könnte. 

Das Forschungsprojekt läuft bis 2028. Sie können Ihre gegebenen Informationen jederzeit zurückziehen. Dann werden wir Ihre Informationen löschen. Sie müssen keinen Grund angeben. 

Wer sind für das Projekt verantwortlich? 

Das Projekt wird von Marry-Anne Karlsen an der Universität Bergen geleitet, und wird vom Europäischen Forschungsrat finanziert. Kari Anne Drangsland leitet die Forschung in Deutschland.  

Alle Forschungsaktivitäten werden in Übereinstimmung mit den aktuellen Datenschutzrichtlinien und ethischen Leitlinien des Europäischen Forschungsrats und der Universität Bergen durchgeführt.

Falls sie Fragen haben, finden Sie hier unser Kontaktinformation: 

Falls Sie Fragen wegen Datenschutz haben, und Sie mit Jemanden außerhalb der Forschungsgruppe zu sprechen möchten, kontaktieren Sie bitte unsere Datenschutzbeauftragte:  

Janecke Helene Veim,            

Universitetet i Bergen, Institutt for Sammenliknende Politikk PO BOX 7800, NO-5020 BERGEN NORGE 

Telefon: +47 930 30721 / +47 555 82029            

e-post_ Janecke.Veim@uib.no / personvernombud@uib.no